Die aufkommende Debatte um die Lärmbelästigung und der damit nun noch einhergehenden Fragestellung in Bezug auf die Eignung des Standorts in Schmölln hätte erst gar nicht so weit kommen dürfen. Gefühle wie Ärger und Frustration in der Bevölkerung und demgegenüber Gefühle wie Ausgrenzung und Diskriminierung in der Bewohnerschaft der Gemeinschaftsunterkunft sind jedenfalls bei der Verharmlosung von Bürgerbeschwerden seitens der verantwortlichen Behörden schon vorprogrammiert und beeinträchtigen nicht unerheblich das Wohlbefinden und damit die Lebensqualität.
Um eine für beide Seiten tragfähige Lösung zu finden, fordern die PIRATEN Altenburger Land die Verantwortungsträger auf, in einen moderierten Dialog zwischen den Anwohnern und den Bewohnern der Gemeinschaftsunterkunft, sowie den lokalen Akteuren vor Ort zu treten. In einem Klima von gegenseitiger Akzeptanz können sich die Betroffenen über ihre Bedürfnisse, Interessen und Sorgen offen verständigen und durch den Austausch von Argumenten eine gemeinsame Lösung entwickeln.
Die PIRATEN nehmen sowohl die Beschwerden der Anwohnerschaft als auch Ängste und Befürchtungen der Bewohner der Gemeinschaftsunterkunft sehr ernst, denn auch ihnen muss zukünftig die Teilhabe und Teilnahme an den sie betreffenden Diskussionen und Prozessen der Entscheidungsfindung ermöglicht werden.
Ziel sollte ein gemeinsamer Konsens sein, der von möglichst vielen Beteiligten getragen, akzeptiert und so auch umgesetzt wird.
Im Übrigen wurde zum Landesparteitag der PIRATEN Thüringen am 12. / 13. Mai 2012 ein entsprechender Programmpunkt “Integrations- und Migrationspolitk” beschlossen.
PIRATEN Altenburger Land






